Montarone

Mitte des 18.Jahrhunderts heiratete ein Adliger des Landes ein Mädchen der Toskana, in wessen Ehre er Reben pflanzte, die er von seinen Reisen in andere Länder zurückgebracht hatte. Der Wein dieser Reben erwies sich als so gut, dass die Pächter diese innert kürzester Zeit in der gesamten Region verbreiteten. Nach sorgfältiger Prüfung wurden die Trauben als Cabernet Sauvignon und Sangiovese erkannt. Der Adlige hatte eine feine Mischung kreiert, welche noch heute verwendet wird. Villa Puri verstärkt und veredelt diese mit der Beigabe einer kleinen Menge der Merlot Traube.

Montarone


Degustationsnotizen

Beschreibung: Intensive, granatrote Farbe, in der Nase sehr intensives Aroma von roten Früchten, Brombeeren, Himbeeren, einem Hauch von Gewürzen, schwarzem Pfeffer und Nelke. Im Gaumen gute Säure, geschmeidige Tannine und bemerkenswerte Beharrlichkeit des Geschmacks.
Anbaugebiet: In den Hügeln über dem Bolsenasee, süd-südwestliche Lage, auf einer Höhe von 350-450 Meter über Meer.
Boden: Mittlere Hanglage bis hinunter zum Bolsenasee, vulkanischer Boden, skelettreicher Untergrund, reich an langsam absorbierendem Kalium.
Traubensorten: Zwei Klone der Sangiovese, Cabernet Sauvignon und eine kleine Menge Merlot.
Ernte: Manuell und zeitlich dem Reifegrad der einzelnen Sorten entsprechend, um den Weinmost möglichst harmonisch abzustimmen.
Weinherstellung: Kaltmazeration des Traubenguts im Weinmost für rund drei Wochen, wird täglich dreimal umgepumpt und in der Endphase mindestens dreimal umgewälzt.
Alkoholische Gärung: Im Edelstahltank bei 22 Grad Celsius.
Alkoholgehalt: 13.5% je nach saisonalen Wetterbedingungen.
Servierempfehlung: Idealer Begleiter zu Pasta mit Borlotti/Cannellini Bohnen, Miesmuscheln.
Flaschen: 0.75 l und 0.375 l